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Samstag, 2. Juli 2011

Verletzt und keine Besserung in Sicht

Drei Wochen Laufpause hätten eigentlich reichen sollen. Immerhin trage ich seit zwei Wochen Einlagen und der Fersensporn machte sich in den letzten Tagen nur sehr sporadisch bemerkbar. Gestern abend startete ich dann zu einem Dauerlauf über 8 km. Viel passieren, dachte ich, kann ja nicht.

So ab 3,5 km spürte ich dann einen leichten Schmerz. Der auch bis zum Ende nicht schlimmer wurde. Aber heute? Eben humpelte ich zum Bäcker. Ich kann kaum auftreten.

Das heißt: Die Wahrscheinlichkeit, daß ich dieses Jahr zum Marathon antreten kann, liegt bei maximal 80%. Und das dürfte sehr optimistisch geschätzt sein. Und dabei liefen die Monate März, April und Mai trainingsmäßig so gut, daß es dieses Jahr richtig hätte krachen können, wenn ich das Programm nahtlos fortgesetzt hätte. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.

Die Art Verletzung ist auch so ziemlich die Allerdümmste, die einem Läufer passieren kann. Erkältungen sind nach Tagen wieder vorbei. Und bei Brüchen oder Bänderrissen ist das Ende absehbar, selbst wenn die Heilung viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber das hier? Selbst wenn ich in einem Monat wieder normal weitermachen kann, kommen die Schmerzen bei nem Wochenumfang von im Schnitt 75 km doch nach einer Weile vielleicht ganz gerne wieder zurück.

Ich werde mich jetzt erstmal aufs Rennrad verlegen. Ergänzt um die ein oder andere Einheit Schwimmen. Und auf andere Zeiten warten.

Dennoch: Wenn ich in meinem neuen Job nicht alle Hände voll zu tun hätte, würde ich jetzt vollständig durchdrehen.

Freitag, 10. Juni 2011

Zum Wettkampf wieder mal verletzt

Normalerweise bin ich wenige Tage vorm Wettkampf erkältet. Vorm Marathon breche ich mir auch schon mal das Radiusköpfchen im rechten Ellbogen.

Mitten in der Qualitätsphase meines Saisonplanes ist es wieder soweit. Am kommenden Samstag wollte ich den zweiten Wettkampf für dieses Jahr antreten ud seit letzter Woche plagen mich Schmerzen im rechten Fuß. Der Verdacht hat sich inzwischen bestätigt: Spitzer unterer Fersensporn. Da ist jegliche Laufbelastung natürlich kontraproduktiv.

Das hat man davon, wenn man jahrelang zu wenig oder öfter auch gar nicht dehnt.

Freilich könnte ich gegen den Schmerz anrennen, aber das würde vielleicht dazu beitragen, daß die ganze Sache chronisch wird. Immerhin sind es nur noch 16 Wochen bis zum Köln-Marathon und nächste Woche wollte ich mein Programm dafür starten. Je näher der Saisonhöhepunkt rückt, umso weniger kann ich mir längere Aussetzer erlauben.

Nach 2009 und 2010 fällt der Brundtland Citylauf Viernheim wohl also für mich auch dieses Jahr flach. So ein Mist!

Mittwoch, 16. Februar 2011

Wettkampfplanung 2011

Nachdem ich im Januar krankheitsbedingt es mal gerade auf zwei Trainigseinheiten mit insgesamt 15,5 km gebracht hatte, stieg ich am 12. Februar wieder ins Laufen und konnte allein in der Woche drauf gut 50 km abarbeiten. Noch habe ich mit Intervalltraining nicht wieder angefangen und auch der Trainingsplan, der ab dem 1. März gelten soll, muß überhaupt erst noch geschrieben werden. Doch ist es an der Zeit schon mal eine grobe Aufstellung der für 2011 geplanten Wettkämpfe zu machen. Mit Ausnahme des Marathonlaufes in München gleicht das Programm dem der vergangenen Jahre.


9. April Sandhofen (Mannheim) Straßenlauf 10 km

14. Mai Grünstadt Stadtlauf 10 km

11. Juni Brundtlandlauf Viernheim 10 km

6. August Sommernachtslauf Bellheim 25 km

27. August Straßenlauf Mannheim-Rheinau 10 km

11. September Golfparklauf St. Leon-Rot HM 21,1 km

9. Oktober Medien-Marathon München 42,195 km

31. Dezember Silvesterlauf Schifferstadt 10 km

Der tatsächliche Verlauf des Jahres wird sich sicherlich in Abhängigkeit von beruflichen Veränderungen, Krankheiten und Verletzungen, neuen Ideen oder spontanen Einfällen meines Wettkampfpartners, mit dem ich seit neun Jahren Marathon laufe, verändern. Hauptsache, ich erreiche meine Ziele für 2011: wieder 42er Zeiten auf 10 km und Marathon unter 03:30.

(veröffentlicht Freitag, 25. Februar)

Freitag, 14. Januar 2011

Marathon und Arbeit

Günter Herburger auf die Frage, ob man den Marathonlauf als Ausdruck protestantischer Arbeitsethik verstehen könne:


Marathon an die Arbeit anzuschließen ist typisch deutsch. Franzosen absolvieren
die irrsten Läufe, doch ein Arbeitsethos ist nicht dabei, kein Calvin oder
Schreber. Es ist Abenteuer, vor allem Freiheit, ein schöner, zugleich
gefährlicher Zustand, vor dem viele zurückscheuen.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

2010 gelaufen



Da der Silvesterlauf in Schifferstadt, an dem ich seit 2003 mit der Ausnahme von 2005 bisher in jedem Jahr teilgenommen habe, aufgrund der Witterungsverhälnisse abgesagt wurde, und ich außerdem an Silvester nach Wien reise, wird es dieses Jahr keinen Wettkampf mehr geben. Es ist daher an der Zeit, auf das Jahr 2010 zurückzuschauen und zu fragen, wie es für mich als Läufer lief.

Hatte ich im Januar noch kaum trainiert, fing ich im Februar mit der Vorbereitung des Mannheim-Marathon an, und fror mir bei den ersten längeren Läufen regelrecht Finger wie Genitalien ab. Doch so recht kam ich zunächst nicht in Schwung; der Sandhofen Strassenlauf über 10 km am 20. März mußte wegen Erkältung ausfallen. Auch im April kränkelte ich etwas rum. So trat ich am 15. Mai 2010 mit geringen Erwartungen zum MLP Marathon in Mannheim bei alledings optimalem Laufwetter an. Mein Zeitziel lag hatte ich ganz unten zwischen 03:40 und 03:50 h angesetzt. Ich wollte mit 5 Minuten auf den Kilometer beginnen und dieses Tempo eben halten so lange es ging. Zu meiner Überraschung konnte ich diese Geschwindigkeit auf den ersten 28 Kilometern halten und auch danach ging es nur sehr geringfügig runter. Der Einbruch, mit dem ich so fest gerechnet hatte, kam bis zum Schluß nicht, was ich zum Teil auch meinem Laufkumpanen zu verdanken hatte, der in Ludwigshafen bei Kilometer 26 ins Rennen eingestiegen war und mich von da an begleitete. Mit 03:35:56 h lief ich ins Ziel, meiner zweitbesten Zeit in zehn Marathon-Wettkämpfen.
Danach war erstmal ein wenig Pause. Den traditionellen Citylauf Viernheim am 12. Juni sagte ich ab, weil mir eine Kundgebung der Bahamas in Berlin an diesem Tag wichtiger war. Weiter ging es dann erst mit einer Hitzeschlacht in Stutensee-Büchig am 10. Juli. Den Lauf dort über 10 km bestritt ich mit meinen Kollegen bei gefühlten 37 bis 39 Grad Celsius. Die Hitzeschlacht war eine gänzlich neue Erfahrung. Auf einigen Abschnitten in der Strecke fühlte man sich mitten in der Wüste. Bereits auf dem ersten Kilometer, den ich sehr schnell anging, wuchsen meine Hemmungen, das Tempo zu halten. Konnte ich die erste Hälfte in weniger als 23:30 Minuten bestreiten, brach ich auf den letzten zwei Kilometern richtig ein und lief mit auch unter den Bedingungen schwachen 49:01 Minuten ins Ziel.

Nach meinem Urlaub in Belgien ging es Ende Juli mit der Vorbereitung des Köln-Marathon los. Zum Auftakt lief ich beim Sommernachtslauf in Bellheim am 7. August über 25 km mit 02:01:16 h eine neue Bestzeit. Das Training lief nach Plan. Drei Wochen später absolvierte ich den Volkslauf über 10 km in Mannheim-Rheinau in akzeptablen 44:46 min. Am 12. September konnte ich im Golfpark von St. Leon-Rot unter einer recht intensiven Sonne mit 01:37:43 h eine Halbmarathon-Bestzeit aufstellen und immerhin unter den TOP 50 bleiben. Doch zwei Tage später war ich wieder krank.

Gerade in der Woche, in der das Training den höchsten Kilometerumfang und damit seinen Höhepunkt erreichen sollte, fielen die Einheiten komplett aus. Auch in der Woche drauf. Eine Woche vor dem Rennen, als es einigermaßen wieder ging, absolvierte ich noch den letzten langen Lauf, was möglicherweise ein Fehler war.
Beim Köln-Marathon am 3. Oktober kam es dann mit 03:47:37 h zum Fiasko (Zielzeit unter 03:30 h). Ab dem 27. Kilometer war ich nur noch getrabt. Vielleicht lag mir der Virus noch im Körper.

Mit zwei neuen Bestzeiten und zwei gefinishten Marathonläufen war das Jahr alles in allem gar nicht so schlecht, vor allem nicht im Vergleich zum Vorjahr, als es aufgrund einer langen Verletzungspause (Bruch Radiusköpfchen, rechter Ellbogen) gar nicht erst zum Marathon kam.

In den Monaten November und Dezember habe ich trotz des "Winters", motiviert auch durch diverse Tweets und Blogeinträge anderer Läufer, eine ganze Menge an Kilometern abgerissen. Im kommenden Jahr möchte auf 10 km mindestens auf mein Niveau aus dem Jahr 2003 zurück (42er Zeiten) und auf Marathon eine neue Bestzeit (unter 03:30 h).

So be it! Guten Rutsch!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Bestzeiten

Nach neuen Bestzeiten auf Halbmarathon und 25 km sowie dem Fiasko beim Köln-Marathon 2010 werden in diesem Jahr wohl keine neuen Bestzeiten mehr folgen. Deshalb mach ich mal hiermit eine Zusammenstellung meiner bescheidenen Rekorde:

1000m 03:16 min (gelaufen im Juni 2003 im Rhein-Neckar-Stadion Mannheim)
10 km 42:38 min (gelaufen am 14.09.2003 in St. Leon-Rot)
Halbmarathon 01:37:40 h (gelaufen am 12.09.2010 in St. Leon-Rot)
25 km 02:01:16 h (gelaufen am 07.08.2010 in Bellheim)
Marathon 03:30:27 h (gelaufen am 5.10.2008 in Köln)

Auf 10 km schaffte ich am 9. November 2003 in Eppelheim eine Zeit von 41:30 min, aber leider nicht auf amtlich vermessener Strecke. Der Umfang belief sich etwa auf 9,85 km. 42er Zeiten schaffte ich damals mehrfach. Aber zu der Zeit träumte ich von den 10km unter 40 Minuten und war von all den Ergebnissen sehr enttäuscht.

Samstag, 29. August 2009

Free Gilad Shalit

Gilad Schalit (geb. 1986) ist ein israelischer Soldat aus West-Galiläa, der am 25. Juni 2006 von Palästinensern entführt und an einen unbekannten Ort im Gaza-Streifen gebracht wurde. Seitdem wird er von den Islamfaschisten der Hamas gefangengehalten.

In social networks wie facebook und twitter haben sich in den letzten Tagen die Aufrufe für die Freilassung Gilad Schalits gemehrt. Am 20. September findet unter dem Slogan Run4me im Rahmen des Berlin-Marathon eine Aktion für die Freiheit von Gilad Schalit statt.
Ich selbst werde an dem Tag meinen zehnten Marathon laufen und mich an der Aktion beteiligen.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Traditionen an Silvester

Zurück in Deutschland. Seit gestern. Heute Nachmittag begebe ich mich auf den Silvesterlauf über 10 km nach Schifferstadt (zwischen Ludwigshafen am Rhein und Speyer). Das ist bei mir seit 2003 jährliche Tradition, wobei ich die Zeit von vor fünf Jahren (43:43 min) auf der Strecke seither nie wieder erreicht habe.

Traditionen gibt es an Silvester ja überhaupt genügend. Im Supermarkt morgens Schlange stehen, Dinner for one anschauen, manche essen auch immer Sauerkraut mit Rippchen (oder war Letzteres an Neujahr?). Gießt etwa einer von den Lesern Blei?

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Trinkt bitte nicht ganz soviel.

Montag, 6. Oktober 2008

Köln-Marathon 2008

Nicht nur geplästert hat es beim gestrigen 12. Ford Köln-Marathon. Teilweise ist mir ein Gegenwind ins Gesicht und auf die Brust geblasen, der mich an manchen Spaziergang an der Ostseeküste erinnerte.

Die Zuschauerunterstützung war, berücksichtigt man das Wetter, wieder sehr gut. Die Stimmung an der Strecke zeichnet den Köln-Marathon seit Jahren schon in ganz besonderem Maße aus.

Trotz der unglücklichen Wetterbedingungen bin ich mit einer neuen Bestzeit in 03:30:27 h gesund ins Ziel gekommen.

Sonntag, 28. September 2008

Haile Gebrselassie

Erwähnen möchte ich noch die neue Weltbestleistung, die Haile Gebrselassie heute über die Marathon-Strecke in Berlin in einer Zeit von 02:03:59h lief. "Verrückt" sagt dazu jeder und kann man dazu auch nur sagen. Warum werden diese Rekorde seit fünf Jahren eigentlich immer beim Berlin-Marathon aufgestellt, wo doch nach meiner Kenntnis London und Chicago als mindestens genauso schnelle Strecken gelten?

Ich selbst werde heute in einer Woche in Köln wieder an den Start gehen.

Sonntag, 3. August 2008

Virgina is for lovers, America needs a fighter


Und wieder ein Name mehr auf der Liste der möglichen Vizepräsidentschaftskandidaten für John McCain: der Kongreßabgeordnete Eric Cantor aus Virginia.


Er soll zu den stärksten Unterstützern Israels im Repräsentantenhaus gehören. Aber es geht wohl weniger darum, Stimmen jüdischer Wähler zu maximieren, als vielmehr Virginia für die GOP zu sichern. Denn in diesem "red state" sind Obama und McCain in den Umfragen gleichauf. Besonders kritisch könnte es werden, wenn Obama Virginias Gouverneur Tim Kaine als "running mate" aufstellt.
Virgina, wo Obama in den Vorwahlen über sechzig Prozent geholt hat, spielt also eine große Rolle; man erinnere sich nur an Senator Jim Webb, der lange Zeit als Favorit für den demokratischen Stellvertreterposten unter Barry Dunham aka Barack Obama galt. Ich schätze den Staat sehr, die Gegend im Norden um den Potomac herum ist überhaupt eine meiner Lieblingsgegenden in den Staaten. Aber Virginia ist doch was für Verliebte und nichts für Kämpfer, von denen Amerika jetzt so dringend einen braucht.
In eigener Sache: Ich konnte gestern auf einem 25-km-Sommernachtslauf in Bellheim in der Pfalz zu meiner eigenen Überraschung einen Schnitt von weniger als 5 Minuten auf den Kilometer halten und kam in 2:04:30 h ins Ziel. Die Frühform ist gut, der Ausblick auf den Marathon in vier Wochen entsprechend und ich bin heute bestens gelaunt, auch wenn die kommende Woche, insbesondere der morgige Tag recht stressig werden dürften.
In den nächsten zwei Wochen werden wohl weniger Posts hier geschrieben; zum Ende des Monats hin hoffe ich aber meine Online-Aktivitäten intensivieren zu können. Spätestens ab Oktober wird mit nahender US-Wahl unter Garantie täglich geschrieben werden.

Sonntag, 20. Juli 2008

Wo ist die Zeit geblieben?

Inzwischen ist es bestätigt: Barack Obama wird am Donnerstag, den 24. Juli an der Siegessäule eine Rede über sein Bild von Historie und Zukunft der transatlantischen Beziehungen halten.


Vieles ist in der vergangenen Woche geschehen: vom sogenannten "Gefangenenaustausch" zwischen Israel und der Hizbollah über die neue Diplomatie der Bush-Administration in Bezug auf den Iran bis hin zu den konvergierenden Postionen von Bush, Obama und McCain zum Irak. Stoff für unzählige Blog-Beiträge.


Die Zeit verrinnt zu schnell. Eigentlich wollte ich mich ausführlicher an diesem Wochenende mit den von Obama geäußerten außenpolitischen Grundsätzen auseinandersetzen. Nachdem ich nun heute meinen ersten langen Lauf (2 Stunden und 37 Minuten, Kalorienverauch 2150) in Vorbereitung auf den Köln-Marathon absolviert habe, muß ich noch einiges für die kommende Woche vorbereiten, nach Gernsbach fahren und freilich "Schimanski" schauen.

Ich hoffe, in der kommenden Woche Fundierteres beitragen zu können.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Bestzeiten

Nur noch drei Monate bis zum Herbstmarathon. Bis zu meinem neunten Marathon. Das Training geht kommt in seine intensive Phase. Während ich in Mannheim früher das Problem hatte, keine Steigungen trainieren zu können, habe ich an meinem neuen Wohnort im nördlichen Schwarzwald nun umgekehrt das Problem, kaum noch längere Strecken zu finden, wo ich einfach nur flach laufen kann.
Ein grundsätzliches Problem in dieser Jahreszeit ist die Hitze, die einen davon abhält, außer am frühen Morgen oder am späten Abend, die Laufschuhe zu schnüren. In dieser Woche habe ich fünf Trainingseinheiten geplant, aber erst eine absolviert. Intensive Trainingsphase, das heißt fünf bis sechs Einheiten in der Woche, ein bis zweimal Intervalltraining auf dem Platz, ein langer Lauf am Wochenende (25 bis 35 km), ein Tempodauerlauf, ein lockerer Lauf und ein mittlerer längerer Dauerlauf. Mit Ausnahme der Halbmarathonzeit stehen meine Bestzeiten seit 2003 fest, und jedes Jahr versuche ich vergeblich, sie zu durchbrechen:

10 km 42:38 min
21,1 km 1:39:40 h
42,2 km 3:36:09 h

Das Niveau auf 10 km habe ich seit 2004 nicht mehr annäherungsweise erreicht, ich schaffe nur noch 44er Zeiten. Und warum ich trotz intensiven Trainings auf Marathon-Distanz nicht wenigstens unter 03:30 komme, bleibt mir ein Rätsel.

Sonntag, 15. Juni 2008

Citylauf Viernheim

Gestern lief ich in zu meiner eigenen positiven Überraschung etwas über 47 Minuten (offizielle Zeit wird erst noch online gestellt) den 11. Viernheimer Brundtland Citylauf. Seit 2003 nahm ich an diesem Lauf jedes Jahr teil. Mein treuer Freund hat mich bisher noch jedes Jahr begleitet und fotografiert und berichtet bspw. vom letztjährigen Lauf an dieser Stelle.

Das Wetter war wie in den meisten Jahren regnerisch, die Teilnehmerzahl dürfte dank EM weitaus geringer gewesen sein als sonst, Läuferinnen wurden kaum gesichtet.

Mein Dank gilt den Organisatoren. Bis in einem Jahr!

Sonntag, 25. Mai 2008

Mannheim Marathon


2002 lief ich in Köln das erste Mal einen Marathon. Ein Bundesbruder hatte mich dazu angespornt. Im darauffolgenden Jahr packte mich dann das Lauffieber richtig. Mittlerweile habe ich acht Marathon absolviert, fünf Halbmarathon und etliche 10-km-Läufe. Leider bin ich aber bis heute nicht über meine Marathonbestzeit 03:36:09 h vom Herbst 2003 hinausgekommen.


Gestern fand wieder der Mannheim Marathon statt. Den bin ich im vergangenen Jahr bei äußerst schwülem Wetter gerannt. Bei km 19 wurde mir schon schlecht. Zu meiner eigenen Überraschung schaffte ich es aber noch unter vier Stunden ins Ziel.

Patrick Klein vom TV Rheinau , einer der von mir bewunderten regionalen Laufchampions, hat gestern mit 02:39:36 h den vierten Platz (Rang 3 in seiner Altersklasse) gemacht. Als ich ihn 2003 kennenlernte war sein großer Traum, einmal unter 02:30 h zu laufen. Beim Frankfurt-Marathon in jenem Jahr hätte er es mit genau 02:30 fast geschafft. Beim ersten Mannheim-Marathon im Mai 2004 sollte die Marke dann definitv geknackt werden, doch er verfehlte mit 02:52 h sein Ziel völlig. Im Jahr drauf scheiterte er nochmal mit 3:07 h. Das Entscheidende und ihn von Läufern wie Dieter Baumann wesentlich Unterscheidende aber hier ist, daß er nie aufgab und aus dem Rennen vorzeitig ausstieg. Davor Chapeau!
 
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