Google Wave, ein neues Kommunikationstool, die Neuerfindung von E-Mail
Wie entscheidend sind eigentlich CEOs, fragt sich Harris Collingwood
Daniel Schikora kommentiert die jüngsten bezeichnenden Äußerungen des CSU-Europapolitikers Posselt zum Mafia-Staat Kosovo
Ivo Bozic fasst das "Ohnesorg-Theater" zusammen und zeigt, daß der Fall Kurras gerade Konservativen Anlaß dazu sein sollte, ihre Positionen von 1967ff. zu überdenken
Daniel Fallenstein interviewt MdB Frank Schäffler (FDP)
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Samstag, 30. Mai 2009
Dienstag, 24. März 2009
"Militärischer Humanismus"
Zum zehnten Jahrestag des NATO-Krieges gegen Jugoslawien:
Im Kosovo ist im Vorfeld alles dafür getan worden, diese moralisch begründete »Nothilfe« herbeizuführen. Daß der Nato-Krieg jenes Elend, das ihn legitimieren soll, geradezu hervorgebombt hat, ist offensichtlich. Jetzt wird das Entsetzen der Fernsehkriegsteilnehmer auch noch humanitär ausgeschlachtet: Hilfs- und Spendenbereitschaft allerorten, bei denselben Leuten, die bislang Albaner für »schmutzige Zigeuner« und »Drogendealer« hielten und die sich angesichts von Flucht und Vertreibung an das deutsche Schicksal erinnern: Hat nicht der Zweite Weltkrieg uns ähnlich zugesetzt, waren wir nicht auch die Opfer? Und unsere im Oderbruch bewährten Jungs dürfen nun oben bomben und unten helfen.
Rotgrün bringt fertig, was der Union kaum gelungen wäre: mit der Moral der Guten Krieg nicht Krieg, sondern »humanitäre Intervention« zu nennen. Die hat einen der rotgrünen Kriegspropagandisten, den Stoiber-Biedenkopf-Freund Ulrich Beck, zu einer an Wahnsinn grenzenden Übersteigerung hingerissen: Der »militärische Humanismus der Nato« lasse den Nordatlantikpakt »sozusagen als militärischen Arm von amnesty international« handeln, erklärte er in der Osterausgabe der »Süddeutschen Zeitung«.
-Heiner Möller (in konkret 05/99)
Im Kosovo ist im Vorfeld alles dafür getan worden, diese moralisch begründete »Nothilfe« herbeizuführen. Daß der Nato-Krieg jenes Elend, das ihn legitimieren soll, geradezu hervorgebombt hat, ist offensichtlich. Jetzt wird das Entsetzen der Fernsehkriegsteilnehmer auch noch humanitär ausgeschlachtet: Hilfs- und Spendenbereitschaft allerorten, bei denselben Leuten, die bislang Albaner für »schmutzige Zigeuner« und »Drogendealer« hielten und die sich angesichts von Flucht und Vertreibung an das deutsche Schicksal erinnern: Hat nicht der Zweite Weltkrieg uns ähnlich zugesetzt, waren wir nicht auch die Opfer? Und unsere im Oderbruch bewährten Jungs dürfen nun oben bomben und unten helfen.
Rotgrün bringt fertig, was der Union kaum gelungen wäre: mit der Moral der Guten Krieg nicht Krieg, sondern »humanitäre Intervention« zu nennen. Die hat einen der rotgrünen Kriegspropagandisten, den Stoiber-Biedenkopf-Freund Ulrich Beck, zu einer an Wahnsinn grenzenden Übersteigerung hingerissen: Der »militärische Humanismus der Nato« lasse den Nordatlantikpakt »sozusagen als militärischen Arm von amnesty international« handeln, erklärte er in der Osterausgabe der »Süddeutschen Zeitung«.
-Heiner Möller (in konkret 05/99)
Freitag, 10. Oktober 2008
"Im Geiste Yassir Arafats"
Schikora stellt in Bezug auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an Marti Ahitsaari die Reaktionen Rußlands heraus.
Auch nach meiner Auffassung stellte Ahitsaaris Kosovo-Plan die ultimative Durchsetzung der Willkür als globales Handlungsprinzip dar. Das heißt aber nicht, daß dieser Preisverleihung die gleiche Bedeutung zukäme wie jener an Arafat. Ahitsaari ist kein albanischer Terrorist.
Weiterer Link zum Thema:
Augenzuppler: Nobelpreise für excellente Hermeneutiker?
Auch nach meiner Auffassung stellte Ahitsaaris Kosovo-Plan die ultimative Durchsetzung der Willkür als globales Handlungsprinzip dar. Das heißt aber nicht, daß dieser Preisverleihung die gleiche Bedeutung zukäme wie jener an Arafat. Ahitsaari ist kein albanischer Terrorist.
Weiterer Link zum Thema:
Augenzuppler: Nobelpreise für excellente Hermeneutiker?
Samstag, 31. Mai 2008
Die Armenier in Berg-Karabach
Schikora über Rußlands Stellung zu Berg-Karabach in einer Zeit, in der die meisten Teile der westlichen Welt das Gebilde Kosovo diplomatisch anerkennen.
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